Wenn Unternehmen gutes Content-Marketing machen wollen, sollten sie zuerst das Silodenken abschaffen. Es ist schon längst an der Zeit abteilungs- und bereichsübergreifend zu denken und zusammenzuarbeiten. Das stellt eine echten Wettbewerbsvorteil dar: Denn wem es gelingt, seine Content-Ressourcen effizienter einzusetzen, spart oft viel Geld und ist konsistenter in seiner Stakeholder-Kommunikation. Silos behindern den Wissensfluss, den Erfahrungsaustausch und damit auch die Innovationskraft eines Unternehmens.

Mit einer Content-Strategie die Grundlage für gutes Content-Marketing legen. Dazu gehören die Planung von Prozessen, Rollenverteilung, Infrastruktur und Zeitschienen sowie das Managen des gesamten Themenkomplexes als auch der verschiedenen Kommunikationsstränge. Damit diese Planungen miteinander harmonieren, dient als Basis die übergreifende Unternehmensstrategie. Ziel ist es, den Stakeholdern zum jeweils richtigen Zeitpunkt relevanten Content bereitzustellen. Dabei gilt es, die Unternehmensbrille abzulegen und vom Kunden aus zu denken.

Der Content-Marketing-Hype endet

In den kommenden Monaten und Jahren wird der Kampf um die richtige Content-Marketing-Definition nachlassen. Gleichzeitig wird die Zahl der Unternehmen zunehmen, die eine Content-Marketing-Strategie implementieren. Es wird sich schnell zeigen, was tatsächlich funktioniert und einen neuen Marketingansatz darstellt und was nur alter Wein in neuen digitalen Schläuchen ist.

In einer Content-Marketing-Strategie kommt jedem einzelnen Content-Stück eine spezifische Rolle zu. Erfüllt ein Blogposting, ein Tweet, ein Facebook-Beitrag, ein Fachartikel oder Video keinen Zweck, stellt sich mir die Frage: Warum eigentlich nicht? Warum verschwenden Sie Ihr Content-Budget für nichtssagende Inhalte, die nicht auf Ihre Marke einzahlen und Ihren Kunden nicht wirklich weiterhelfen?

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